Schneller Hausverkauf - so geht's!

Wenn Sie Ihre Immobilie zeitnah verkaufen möchten, sollten Sie zeit- und kostspielige Fehler unbedingt vermeiden. Dafür ist es am besten, wenn Sie einen Fachmann wie einen Makler beauftragen, der Ihnen viel Arbeit erspart und außerdem den besten Preis erzielt. Beachten Sie zudem die Tipps aus diesem Artikel, die Ihnen dabei helfen, den Verkaufsprozess zu optimieren.

Blick auf Stoppuhr, die die Kosten anzeigt, je nachdem wie lange der Hausverkauf dauert.

Ob in Eigenregie oder mit professioneller Unterstützung: Mit guter Vorbereitung können Sie beim Immobilienverkauf Zeit und Geld sparen!

Das Wichtigste in Kürze 

  • Ein Immobilienverkauf dauert je nach Lage zwischen zwei und neun Monaten.
  • Um den Verkaufsprozess zu beschleunigen, ist der richtige Angebotspreis sehr wichtig.
  • Achten Sie außerdem auf eine attraktive Präsentation der Immobilie.
  • Ein guter Makler verkürzt die Verkaufsdauer erheblich.
    Unser Service: Wir empfehlen Ihnen drei gute Makler in Ihrer Region.

1. Realistische Einschätzung der Verkaufsdauer

Im Durchschnitt dauert ein Immobilienverkauf in Deutschland bis zum Grundbucheintrag zwei bis vier Monate (Quelle: Statista GmbH). Häuser in bevorzugten Städten haben grundsätzlich eine wesentlich geringere Verkaufsdauer als Häuser im ländlichen Raum. Entscheidend ist auch der Zustand der Immobilie: Neue und bezugsfertige Häuser sind auf dem Markt wesentlich gefragter als Objekte, die noch renoviert oder modernisiert werden müssen. Auch die Energieeffizienz eines Gebäudes kann sich auf das Interesse potenzieller Käufer auswirken. Bei unattraktiven Lagen oder wenig ansprechenden Immobilien ist es gut möglich, dass der Verkauf länger als 12 Monate dauert. In Metropolregionen können Objekte hingegen nach wenigen Wochen verkauft werden. Ein schneller Verkauf ist natürlich abhängig von der Intensität der Werbung.

 

Als Verkäufer sollten Sie eine gute Vorstellung des Werts Ihrer Immobilie haben. Hier hilft Ihnen ein professioneller Makler, der Ihnen auch von Anfang an realistisch sagen kann, wie lange der Verkauf ab Beginn der Vermarktung in etwa dauern wird.

 

2. Faktoren, die einen schnelleren Verkauf begünstigen

Die Region: Bestimmte Standorte in Deutschland sind aufgrund Ihrer Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und der damit verbundenen Wirtschafts- und Kaufkraft besonders gefragt. Zu den Top-Standorten Deutschlands gehören zum Beispiel Berlin, Frankfurt am Main, München, Hamburg, Köln und Stuttgart. Hier herrscht eine stetige Zuwanderung, die eine kontinuierlich hohe Nachfrage nach Wohnraum sichert.

 

Die Lage: Sie hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Attraktivität Ihrer Immobilie auf dem Markt. Natürlich variiert die persönliche Einschätzung für eine gute Lage je nach Zielgruppe und Prioritäten. Es gibt aber bestimmte Lage-Kriterien, die bei jeder Immobilienbewertung positiv wirken, wie etwa:

  • Günstige Verkehrsanbindung
  • Gute Infrastruktur
  • Schulen und Kindergärten in der Nähe
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Medizinische Versorgungseinrichtungen im näheren Umfeld

 

Sollte die Immobilie hingegen in der Nähe von stark befahrenen Straßen liegen oder sich in der Nähe von Gewerbeansiedlungen befinden, hat dies einen negativen Einfluss auf den Preis und die Dauer der Vermarktung. Wenn eine Immobilie sich in einer guten Lage befindet, ist das Objekt meist schnell zu einem guten Preis verkauft.

 

Der „richtige“ Angebotspreis: Ganz entscheidend für den schnellen Verkauf Ihres Objekts ist ein angemessener Angebotspreis. Wenn Sie den Preis Ihrer Immobilie zu hoch ansetzen, schrecken Sie mögliche Käufer direkt ab. Umgekehrt verschenken Sie bares Geld, wenn Sie den erzielbaren Preis unterschätzen – Interessenten sind meist gut über die Preise informiert. Ein angemessener Angebotspreis liegt bei 105 bis 110 Prozent und wirkt sich in der Regel immer positiv auf den Verkaufspreis und den Zeitfaktor aus.

 

Unser Tipp: Räumen Sie beim Verkaufspreis immer einen Verhandlungsspielraum ein. Sind Sie bereit, bei Preisverhandlungen Zugeständnisse zu machen, kann der Hausverkauf beschleunigt werden. Sie sollten aber nicht vorschnell unter Wert verkaufen.

 

3. Maßnahmen für eine kurze Verkaufszeit

Es gibt einige besonders effiziente Maßnahmen, mit denen Sie die Verkaufszeit Ihrer Immobilie verkürzen können. Folgen Sie dafür den folgenden Tipps:

Tipp 1: Reduzieren Sie die Verkaufsdauer durch Maklerbeauftragung

Wer seine Immobilie zeitnah veräußern muss, kann es sich nicht leisten, wertvolle Verkaufschancen zu verpassen. Für einen schnellen Verkaufserfolg ist die Investition von Zeit in die optimale Vorbereitung des Hausverkaufs unverzichtbar. Der Aufwand und die Kosten sollten dabei nicht unterschätzt werden. Um kein Risiko einzugehen, sollten Sie einen Makler mit der Vermarktung der Immobilie beauftragen. Hier einen Fachmann zu beauftragen, hat folgende Vorteile:

 

Guter Verkaufspreis

Ein guter Makler erzielt einen hohen Verkaufspreis.

 

Mehr Sicherheit

Ein guter Makler prüft die Bonität potenzieller Käufer frühzeitig.

 

Zeitersparnis

Ein guter Makler verkauft Ihre Immobilie schneller.

 

Unser Service: Wir empfehlen Ihnen drei gute Makler in Ihrer Region.

Tipp 2: Halten Sie vollständige Unterlagen bereit

Fehlende Unterlagen können den Hausverkauf unnötig verzögern. Stellen Sie rechtzeitig alle erforderlichen Unterlagen wie etwa den Grundriss oder den Bauplan des Hauses zusammen. Wichtig ist auch ein aktueller Energieausweis. Wenn Sie die Dokumente schon haben, bevor Sie einen Makler beauftragen, kann dieser dank vollständiger Unterlagen ein hochwertigeres Exposé erstellen. Außerdem können Sie eventuelle Rückfragen von Kaufinteressenten so schneller und genauer beantworten. Die Unterlagen vereinfachen die Vertragsabwicklungen, sodass der Verkauf schnell über die Bühne geht. 

 

Eine detaillierte Checkliste der erforderlichen Unterlagen mit Angabe der Bezugsquellen finden Sie auf unserer Seite Unterlagen.

Tipp 3: Erstellen Sie ein attraktives Exposé 

Mithilfe eines Maklers oder in Eigenregie sollten Sie den Immobilienverkauf damit beginnen, ein Exposé zu erstellen. Dieses muss werbewirksam sein und alle relevanten Informationen beinhalten. Benutzen Sie professionelle Innen- und Außenaufnahmen, die Ihr Objekt in bestmöglichem Zustand zeigen. Achten Sie auf schönes Wetter und entfernen Sie Hinweise auf Bewohner oder saisonale Dekorationen. auch die Qualität der Fotos muss stimmen.

 

In der Beschreibung sollten Sie die positiven Seiten Ihrer Immobilie unterstreichen, ohne es zu übertreiben. Seien Sie ehrlich, was die Mängel angeht, und verschweigen Sie nichts. Anschauliche Grundrisse und ein Stadtplan mit der vorhandenen Infrastruktur sind hier sehr hilfreich. Wenn für Ihre Immobilie Energieausweispflicht herrscht, sollten Sie Angaben über die Art des Energieausweises, den Wert des Endenergiebedarfs, den wesentliche Energieträger der Heizung, das Baujahr und die Energieeffizienzklasse im Exposé machen.

 

Verteilen Sie das Dokument in ausgedruckter Form und als PDF für E-Mails an mögliche Käufer aus Ihren Kontakten. Indem Sie zusätzlich ansprechende Anzeigen für die Zeitung und für Online-Immobilienmarktplätze gestalten, finden Sie schnell Interessenten.

Tipp 4: Präsentieren Sie die Immobilie von ihrer besten Seite

Beim Verkauf zählt der erste Eindruck. Umso wichtiger ist es, die Verkaufsimmobilie im optimalen Zustand zu präsentieren. Denken Sie dabei an die Zielgruppe, die Sie erreichen möchten. Ihr Ziel als Verkäufer sollte es sein, die Immobilie von innen und von außen in den besten Zustand zu versetzen. Dafür sollten Sie zunächst einmal entrümpeln und für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Führen Sie notwendige Reparaturen durch, dekorieren Sie neutral, aber ansprechend und schaffen Sie eine Atmosphäre, in der Kaufinteressenten sich wohlfühlen. Persönliche Einrichtungsgegenstände wie Fotos sollten Sie entfernen.

 

Für die Präsentation Ihrer Immobilie brauchen Sie professionelle Fotos. Umfragen haben gezeigt, dass das Home Staging einen bis zu 15 Prozent höheren Verkaufspreis erzielt. Damit ist das ansprechende und überzeugende Herrichten von Immobilien gemeint. So können Sie aussagekräftige Fotos in das Exposé und in die Online-Präsentation Ihrer Immobilie aufnehmen. Außerdem ist diese dank Home Staging optimal auf Besichtigungen vorbereitet. Am besten beauftragen Sie Experten einer Home Staging Agentur damit, Ihre Immobilie so gestalten, dass Kaufinteressenten sich direkt angesprochen fühlen. Die Kosten dafür liegen zwischen 1% und 3% des Verkaufspreises, der wiederum dank Home Staging höher ist. Die Investition lohnt sich!

Tipp 5:  Sorgen Sie für einen überzeugenden Besichtigungstermin

Nehmen Sie sich Zeit für die Vorbereitung und präsentieren Sie Ihre Immobilie bestmöglich und in einer angenehmen Atmosphäre. Dafür sollten Sie aufräumen, gründlich lüften, bei Bedarf noch einmal streichen, frische Blumen auf den Tisch stellen und einen angenehmen Duft verbreiten. 

 

Bereiten Sie sich außerdem auf die Gesprächsführung vor und betonen Sie die Vorteile Ihrer Immobilie. Verschweigen Sie aber auch keine Mängel. Diese Offenheit schafft Vertrauen und kann sich positiv auf die Verkaufsverhandlungen auswirken. Halten Sie alle notwendigen Unterlagen wie Grundrisse etc. in repräsentativer Form bereit und haben Sie wichtige Eckdaten wie z.B. die Höhe der Nebenkosten im Kopf.

 

Unser Tipp: Am besten sind Sie bei Besichtigungsterminen selbst nicht anwesend. Hier einen Makler einzuschalten hat u.a. folgende Vorteile:

  • potenzielle Interessenten haben weniger Hemmungen, Fragen zu stellen
  • ein Makler bleibt beim Verkaufsgespräch sachlich und objektiv
  • ein Makler hat Erfahrung in der Gesprächsführung und bei Preisverhandlung und lässt sich nicht zu Entscheidungen drängen

Tipp 6: Planen Sie eine zügige Verkaufsabwicklung

Auch kurz vor dem Verkauf können Sie noch dafür sorgen, dass der Prozess möglichst schnell abläuft. Für einen schnellen Hausverkauf sollten Sie die Zahlungsfähigkeit Ihrer Käufer absichern, indem Sie diese um eine Selbstauskunft bitten. Alternativ gibt es die Möglichkeit einer Bonitätsprüfung für eine realistische Risikoeinschätzung. Mehr Details finden Sie auf unserer Seite Käufer prüfen.

 

Weiterhin ist es hilfreich, einen gründlich ausgearbeiteten Kaufvertragsentwurf vorliegen zu haben. Sobald Sie einen geeigneten Käufer für Ihre Immobilie gefunden haben, setzen Sie einen Kaufvertrag auf, der vom Notar beurkundet werden soll. Inhaltlich sollten sich alle Vereinbarungen, die Sie mit dem Käufer besprochen haben, im Kaufvertrag wiederfinden. 

 

Verzichten Sie keinesfalls auf einen Notartermin. Denn der Notar ist sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer eine neutrale Beratungsinstanz, der Ihnen Fragen beantwortet. Durch die große wirtschaftliche Bedeutung ist es Aufgabe des Notars als Amtsperson, Käufer und Verkäufer zu unabhängig zu beraten um schwerwiegende Folgeschäden für beide Seiten zu vermeiden.

 

Unser Tipp: Nehmen Sie die Dienste eines guten Maklers zur Verkaufsabwicklung in Anspruch. Er kann Sie bei der Auswahl des Notars beraten und Ihnen bei einer dringenden kurzfristigen Terminvereinbarung hilfreich sein. 

 

4. Verkaufsprozess optimieren

Wenn sich auf die Immobilienangebote nur wenige Interessenten melden, sollten Sie nach spätestens vier Wochen aktiv werden und die Arbeit des Maklers oder Ihre eigenen Maßnahmen überprüfen. Denn dann müssen Sie den Verkaufsprozess optimieren. Stellen Sie sich die folgenden Fragen:

 

  • Wird die Immobilie ausreichend in Zeitungen und Internetportalen beworben?
  • Wird das Objekt ansprechend mit Fotos und in der Beschreibung präsentiert?
  • Wird die Immobilie bei Besichtigungsterminen bestmöglich präsentiert?

 

Wenn Sie Ihre Immobilie selbst verkaufen, sollten Sie Ihre Verkaufsstrategie überarbeiten oder einen Makler einschalten. Unser Service: Wir empfehlen Ihnen drei gute Makler in Ihrer Region.

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