Hausverkauf: So wird der Besichtigungstermin ein voller Erfolg

Die Hausverkauf-Besichtigung

Für einen erfolgreichen Hausverkauf sollte die Immobilie bei Besichtigungen optimal präsentiert werden – der erste Eindruck ist entscheidend bei Kaufinteressenten.

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Damit ein Besichtigungstermin zum Erfolg führt, gibt es vieles zu beachten

Gut zu wissen

  • Optimal präsentierte Immobilien verkaufen sich deutlich besser.
  • Vermeiden Sie es, anwesend zu sein – ein Makler bleibt jederzeit objektiv.
  • Ein guter Makler führt professionelle und überzeugende Verkaufsgespräche.
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Die Hausverkauf-Besichtigung

So wichtig ist der erste Eindruck

Wenn Sie sich entschlossen haben, Ihre Immobilie zu verkaufen, sollten Sie die Bedeutung der Besichtigungstermine nicht unterschätzen. Eine optimal präsentierte Immobilie kann einen bis zu 15% höheren Verkaufspreis erzielen. Zeigen Sie Ihre Immobilie von der besten Seite, denn der erste Eindruck ist entscheidend, ob Interessenten zu Käufern werden.

Unterschätzen Sie nicht die Vorbereitung

Für Interessenten ist es wichtig, das potenzielle Kaufobjekt vor einem möglichen Kauf gründlich zu prüfen. Dementsprechend ist für Verkäufer eine sorgfältige Vorbereitung auf alle mögliche Fragen der Interessenten für einen erfolgreichen Hausverkauf unerlässlich. Werden Sie sich der Vorteile Ihrer Immobilie bewusst, um bei Preisverhandlungen die passenden Argumente bieten zu können.

1. Die Vorbereitung der Hausbesichtigung

1.1 Besichtigungstipps für Hof und Garten

Einer der wichtigsten Tipps zum Besichtigungstermin ist, Ihre Immobilie von außen und von innen in einen Top-Zustand zu versetzen. Der Wohlfühlfaktor spielt bei Kaufinteressenten eine entscheidende Rolle. Betrachten Sie Ihr Verkaufsobjekt ganz objektiv, was ist noch verbesserungswürdig?

  • Der Vorgarten benötigt einen Grünschnitt...
  • Die Fassade müsste gestrichen oder teilweise ausgebessert werden...
  • Sperrmüll und Mülltonnen lassen den Hof wenig einladend wirken...
  • Der Eingangsbereich ist vollgestellt und wirkt dunkel...
  • Hecken und Rasen vermitteln keinen gepflegten Eindruck...

Checkliste: Vorbereitung Außenbereich

  • Garage und Carport
    Kaputte oder verwitterte Bauteile, z.B. ein undichtes Dach, sollten Sie erneuern bzw. instand setzen.
  • Gehwege und Fassaden
    Entfernen Sie Grünbelag und Unkraut. Beseitigen Sie mögliche Stolperfallen auf Wegen und Treppen. Sind Treppengeländer und -stufen in Ordnung?
  • Balkon / Terrasse / Wintergarten
    Pflanzkübel und Blumenkästen vermitteln einen ansprechenden Eindruck. Achten Sie auf einen gepflegten Zustand der Pflanzen.
  • Hof
    Entrümpeln Sie, entfernen Sie unnötige und persönliche Gegenstände. Mülltonnen sollten hinter einer Verkleidung verschwinden
  • Garten
    Mähen Sie den Rasen und sähen Sie dunkle Stellen neu aus. Hecken sollen akkurat geschnitten sein und der Plattenbelag von Wegen und der Terrasse  moos-/algenfrei sein. Entfernen Sie auch Laub und Unkraut.
  • Eingangsbereich
    Vor allem zur dunklen Jahreszeit wichtig: funktioniert die Beleuchtung?
    Sehen Briefkasten- und Klingelanlagen ordentlich aus?

1.2 Besichtigungstipps für den Innenbereich

Was für die Außenanlagen gilt, hat auch für das Innere Ihres Hauses Gültigkeit: Gehen Sie mit offenen Augen durch die Räume!

  • Sind alle Räume aufgeräumt und sauber?
  • Sind Ausbesserungsarbeiten erforderlich?
  • Müssten Parkett oder Fliesen restauriert werden?
  • Vertragen die Wände etwas Farbe?
  • Was können Sie entsorgen?
  • Wie können sie dezent dekorieren und Atmosphäre schaffen?

Unser Tipp: Entpersonalisieren Sie Ihre Räume, d. h. entfernen Sie persönliche Einrichtungsgegenstände wie Fotos und jahreszeitliche Dekorationen. 

Checkliste: Vorbereitung Innenbereich

  • Wohn- und Schlafzimmer
    Weniger ist mehr: je voller ein Raum ist, desto kleiner wirkt er.
    Gebrauchsgegenstände wie z. B. Bügelbrett und Bügelwäsche sollten in Schränken untergebracht werden. Betten sind mit einer Tagesdecke zu versehen.
  • Küche
    Wird die Einbauküche mit verkauft, sollten alle Schänke und Schubladen sauber und in einwandfreiem Zustand sein. Achten Sie auf geputzte Fronten und reinigen Sie, falls notwendig, Backofen und Kühlschrank.
  • Badezimmer
    Sanitäreinrichtungsgegenstände sollten sauber und kalkfrei sein! Wenn Duschvorhang, Badvorleger, Toilettenbrille etc. veraltet und unansehnlich sind, tauschen Sie diese aus. Sorgen Sie für frische Raumluft.
  • Abstellräume (Keller, Speicher, Diele)
    Achten Sie auch hier auf einen aufgeräumten und sauberen Zustand! Ist die Beleuchtung ausreichend? Sind die Versorgungskästen (Strom, Wasser, Telefon) ohne weiteres frei zugänglich?
  • Haustiere
    Gibt es bspw. zerkratzte Wände oder Böden, die in Ordnung gebracht werden sollten? Entfernen Sie die Tierhaare auf Teppichen und Möbeln.
  • Grundsätzliches
    Alle Fenster im Haus sollten glänzend und streifenfrei sein. Gewaschene Gardinen und Vorhänge sind zu öffnen, damit möglichst viel Tageslicht die Räume erhellt. Achten Sie auf die Ausleuchtung: mit gezielter Beleuchtung an der richtigen Stelle und Leuchtmitteln mit einer höheren Wattzahl können Sie wirkungsvolle Effekte erzielen.
    Entfernen Sie in allen Räumen mögliche Stolperfallen durch Teppichecken, und lose Kabel.

 

Alternativ: Wenn Sie unsicher sind in Einrichtungsfragen und Gestaltungsmaßnahmen, holen Sie sich besser professionelle Hilfe für das sogenannte „Home Staging“ d. h. das optische und emotionale Aufwerten einer Immobilie. Es führt zu einer Verkürzung der Verkaufszeit um bis zu 50 Prozent und zu einem 10 bis 15 Prozent höheren Verkaufspreis.

 

Unser Tipp: Ein guter Makler unterstützt Sie bei der Vorbereitung und nimmt Ihnen zeitaufwändige Besichtigungstermine ab.

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1.3 Kritische Fragen gekonnt beantworten

Einer der wichtigsten Hausverkauf-Besichtigungstipps ist die Vorbereitung auf mögliche Fragen von Kaufinteressenten. Diese werden sich das Verkaufsobjekt ganz genau und kritisch unter die Lupe nehmen. Überlegen Sie sich passende Antworten auf mögliche Fragen und Einwände. Eine schlechte Vorbereitung kann Kaufentscheidungen unnötig verlängern. Also

  • halten Sie Grundrisse und den Energiepass bereit,
  • die Wohnfläche sollte bekannt sein,
  • informieren Sie sich über Ihre Nebenkosten und das Hausgeld.

Auch Fragen nach den Heizkosten und der Energiebilanz sollten Sie beantworten können, denn Interessenten haben Anrecht darauf, Informationen zum energetischen Zustand einer Immobilie zu erhalten.

 

Besorgen Sie im Vorfeld alle Unterlagen, die für potenzielle Käufer von Interesse sind und halten Sie diese für die Besichtigungstermine bereit.

Beim Wohnungsverkauf: Die Protokolle der Wohnungseigentümerversammlung sollten bei Besichtigungen auf Anfrage einsehbar sein.

Checkliste: Käuferfragen

  • Unterlagen
    Halten Sie alle notwendigen Pläne, Urkunden und Belege bereit! Werfen Sie am besten selbst nochmal einen Blick in den Grundriss und die Nebenkostenabrechnungen - so haben Sie auf viele Fragen gleich die richtige Antwort und müssen nicht erst lange nach dem richtigen Wert suchen.
  • Fragen zu Ihrer Immobilie
    Zudem sollten Sie sich auf folgende Themen vorbereiten:
    - Lage / Umgebung / Verkehrsanbindung
    - Institutionen / Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe
    - Schutz vor Einbrechern (Alarmanlage, aufmerksame Nachbarn...)
  • Unterschiedliche Kaufmotive
    Eignet sich Ihre Immobilie für Familien, Menschen mit Behinderung, Tierhalter, beruflich Selbstständige? Wenn Ja / Nein, aus welchen Gründen?

2. Die Hausbesichtigung steht an

2.1 Vor der Besichtigung

Werfen Sie kurz vor der Besichtigung einen letzten Blick in Ihre Wohnung:

Ist alles aufgeräumt? Macht die Wohnung einen gepflegten, sauberen Eindruck? Strahlt sie Wohlfühl-Atmosphäre aus? Sind alle Unterlagen vorbereitet, die von Interesse sein könnten?

2.2 Während der Besichtigung

Zeigen Sie Interessenten alle Räumlichkeiten, gehen Sie auf ihre Fragen ein und bleiben Sie auch bei kritischen Anmerkungen ruhig und gelassen. Häufig können Einwände einfach mit gezielten und kompetenten Antworten beseitigt werden. Hier hilft es, die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten Ihrer Immobilie im Kopf zu haben.

 

So gehören Auskünfte

  • zur Quadratmeterfläche
  • zur Zimmerzahl
  • zu Heizkosten
  • zur Energiebilanz
  • zur letzten Renovierung und
  • zum Hausgeld

 

zu den wichtigen Eckdaten eines Objekts, über die Sie als Verkäufer ohne große Überlegungen antworten sollten. Betonen Sie die Vorteile Ihrer Immobilie, verschweigen Sie aber auch keine Mängel.

 

Viele Kaufinteressenten prüfen auch gleich, ob ihre Möbel in die neuen Räumlichkeiten passen – im Geiste richten sie sich schon in Ihrer Wohnung ein. Deshalb ist es als Verkäufer auch wichtig zu wissen, wo der nächste TV-Anschluss liegt und wie es mit WLAN im Objekt bestellt ist. Fragen rund um Fernsehen, Radio, Kabel und Satellit können Ihnen ebenso begegnen, bestenfalls haben Sie die Antwort schon im Kopf. Oft wollen potenzielle Käufer auch wissen, ob die Wohngegend ruhig ist und wie das Verhältnis zu den Nachbarn ist. Beantworten Sie alle Fragen geduldig und bleiben Sie freundlich und sachlich.

 

Unser Tipp:
Am besten sind Sie bei Besichtigungsterminen selbst nicht anwesend. Hier einen Makler einzuschalten hat u.a. folgende Vorteile:

  • potenzielle Interessenten haben weniger Hemmungen Fragen zu stellen
  • ein Makler bleibt beim Verkaufsgespräch sachlich und emotionslos
  • ein Makler hat Erfahrung und verkauft nicht vorschnell

2.3 Zum Abschluss der Besichtigung

Wenn Sie Kaufinteressenten zum Abschluss der Besichtigung noch ein aussagekräftiges Exposé mit Grundrissen, wichtigen Eckdaten und ansprechenden Foto mitgeben können, bleibt ihre Immobilie nachhaltig in Erinnerung – das kann Kaufentscheidungen positiv beeinflussen.

 

Unser Tipp:

  • Gehen Sie nicht vorschnell in Preisverhandlungen und
  • bitten Sie bei Preisvorschlägen ruhig um etwas Bedenkzeit und lassen Sie sich nicht zu Entscheidungen drängen.

Mehr Details über gelungene Verkaufsgespräche erhalten Sie auf unserer Seite Preisverhandlungen.

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