Wie lange gilt ein Maklerauftrag?

Ein Makler kann entweder unbefristet oder befristet mit dem Vermarkten eines Objektes beauftragt werden. Erfahren Sie hier die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Varianten.

Paar schüttelt Hand des Maklers wegen erfolgreicher Beauftragung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wie lange ein Maklerauftrag gilt, hängt in der Regel von den Vereinbarungen im Maklervertrag ab, der zwischen Auftraggeber und Makler geschlossen wird.
  • Ist keine Laufzeit vereinbart worden, gilt der Maklerauftrag auf unbestimmte Zeit, kann aber jederzeit gekündigt werden.
  • Wurde ein befristeter Vertrag abgeschlossen, gelten die vereinbarten Kündigungsfristen.
  • Ein guter Makler erzielt für Sie einen guten Verkaufspreis.
    Unser Service: Wir empfehlen Ihnen drei gute Makler in Ihrer Region.

1. Ein Maklervertrag mit unbefristeter Laufzeit

In vielen Fällen wird ein Maklervertrag ohne eine bestimmte Laufzeit, also unbefristet abgeschlossen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn mehrere Makler im Allgemeinauftrag mit dem Vermarkten eines Objektes beauftragt werden. Der Maklervertrag ist in diesem Fall jederzeit und ohne die Einhaltung einer Kündigungsfrist kündbar

 

Üblicherweise wird der Maklervertrag dann enden, wenn die Bemühungen eines Maklers erfolgreich waren und er die Maklerprovision erhalten hat. Wurde ein Allgemeinauftrag erteilt, muss jedoch unter Umständen weiteren beauftragten Maklern gekündigt werden. Die Kündigungserklärung erfolgt in der Regel schriftlich.

 

2. Ein Maklervertrag mit befristeter Laufzeit

Wenn mit dem Makler ein Alleinauftrag oder ein qualifizierter Alleinauftrag vereinbart wird, kann eine Befristung des Vertrags sinnvoll sein. Üblich sind Laufzeiten zwischen drei bis acht Monaten. Befristete Maklerverträge können nicht zu jedem Zeitpunkt ordentlich gekündigt werden, sondern es müssen die vereinbarten Kündigungsfristen eingehalten werden.

 

Möglich ist allerdings auch die Vereinbarung, dass der Vertrag nach dem Ende der Laufzeit ausläuft, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf. Das Recht auf eine Sonderkündigung bleibt davon unberührt. Kommt beispielsweise der Makler den vereinbarten Pflichten nicht nach, darf der Maklervertrag gemäß §314 BGB außerordentlich gekündigt werden.

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